Mein Aquariumbesatz   ( Wirbellose )


 

Algenrennschnecke  Neritina pulligera

 

Friedliche Schnecke, die sehr gerne Algen frisst, ist eher nachtaktiv. Sie verlässt aber von Zeit zu Zeit immer wieder das Aquarium und geht auf Wanderung, deshalb sollte das Aquarium immer gut verschlossen sein. Die Rennschnecke ist für eine Schnecke sehr flott unterwegs, deshalb auch der Name.


Tipps:
Beim Einsetzen ins AQ sollte man darauf achten, dass die Schnecke richtiggehend auf den Kies oder Sandboden gesetzt wird. Da die schwere Schnecke  sich nicht selbst umdrehen kann. Es kann auch immer einmal vorkommen das Sie von der Scheibe oder von anderen Aufbauten herunterfällt und auf dem Rücken liegen bleibt. Man sollte Sie baldmöglichst umdrehen, sonst kann Sie sterben.

 

 

 

 

  Schneckenfressende Schnecke   Anentome helena

 


Sie stammt aus Thailand und wird bis zu 3 cm groß. Die Raubschnecke frisst Schnecken anderer Art. Sie durchstöbert das Aquarium den ganzen Tag  auf der Suche nach Beute oder lauert darauf unter dem Sand. Sie hat ein Art Rüssel mit dem sie ihre Opfer aussaugt. Als Beute werden die kleinen, deckellosen Schnecken bevorzugt. Sollten mal die Schnecken ausgehen nimmt die Raubschnecke auch gerne mal Fischfutter oder aber auch etwas Salat und Erbsen.Die Schnecke ist weitgehend anspruchslos, was das Wasser und die Umgebung angeht. Die Tiere sind getrennt geschlechtlich! Die Zucht ist möglich und in einer größeren Tiergruppe relativ einfach. Ein Gelege enthält nur ein Ei.

 

 Tipps:    Schneckenplage. Einige Arten der Schnecken können sich sehr schnell vermehren und im Aquarium überhand nehmen. Zur Plage werden sie oft dann, wenn Fische zu reichlich gefüttert werden, so dass die Schnecken ein sehr großes Nahrungsangebot finden. Sie können über spezielle Schneckenfallen entfernt werden. Auch einige Fischarten fressen junge Schnecken z.B. Zwergkugelfische.

 

Planarien. Sie treten gleichfalls gelegentlich in Aquarien auf. Es handelt sich um bis zu mehrere Millimeter große Würmchen, die auf Scheiben und Einrichtungsgegenständen herumkriechen. Sie vermehren sich vor allem dann stark, wenn im Aquarium Futterreste und organische Abfallstoffe reichlich vorhanden sind. Hilfreich kann es sein, wenn das Aquarium für mehrere Tage eine Wassertemperatur von mindestens 35 Grad Celsius aufweist. Bevor man mit chemische Mitteln versucht die Planarien zu behandeln, sollte man die Fische und „erwünschte“ Wirbellose in einem Ersatzaquarium setzten.

 

 

 

 

 

 

 

Glasgarnele   Macrobrachium lanchesteri

 

Die Glasgarnele ist in Südost Asien weit verbreitet und lebt dort bei Temperaturen von 18 - 23 °C. Eine Lebenserwartung von 3 - 4 Jahren ist durchschnittlich. Glasgarnelen sind Allesfresser und normalerweise mit kleineren Fischen zu vergesellschaften.

 

 

 

 

 

Red Fire Garnele    Neocaridina heteropoda var. Red   

                                  
                                                                                                                                                                                                                                                                   

 

Die Red Fire Garnele stellt bei der Haltung im Aquarium keine besondere Ansprüche. Sie läßt sich gut mit kleiner bleibenden Fischen und Welsarten vergesellschaften. Auf keinen Fall sollte sie mit Buntbarschen gehalten werden. Sie ist ein Allesfresser und entsorgt auch abgestorbene Pflanzen- und Futterreste.

 

 

 

Zucht: Mit ca. drei Monaten werden die Red Fire Garnelen geschlechtsreif. Die Weibchen produzieren die Eier im Nacken. Dies kann man leicht an dem Gelben Fleck im Nacken erkennen.Sind nun die Eier produziert, dauert es noch so lange bis die Garnele sich häutet. Nach der Häutung werden die nun frei liegenden Eier von einem männlichen Garnele befruchtet. Nachdem dies geschehen ist, nimmt das Weibchen die Eier vorsichtig vom Nackembereich und heftet sie sich vorsichtig an den Unterleib. Wenn sich die Eier am Hinterleib befinden werden diese ständig mit den kleinen Beinchen der Garnele mit frischem Wasser umspült. Die Eier bleiben noch ungefähr 2-3 Wochen am Hinterleib bis endlich die kleinen Garnelen schlüpfen. Die Kleinen sind  Ebenbilder ihrer Mutter. Lediglich die Farbe ist nicht rot, die kleinen Garnelen sind transparent. Dies erhöht die Überlebenswahrscheinlichkeit wenn Fressfeinde in der Nähe sind.Schon kurze Zeit nachdem die 20-40 junge Red Fire Garnelen geschlüpft sind, setzt das Weibchen bereits wieder die Eiproduktion im Nacken in Gang. Weibliche Red Fire Garnelen gebären ungefähr alle 6-8 Wochen 20-40 kleine Garnelen. Das Futter sollte  ganz fein sein. Es ist auch möglich Tablettenfutter zu verwenden. Diese lösen sich langsam im Wasser auf und verteilen sich dadurch im Becken. Es sollte aber auf keinen Fall zu viel gefüttert werden da dadurch das Wasser belastet wird.

 

 

 

Tipps:  Da der Panzer ( Exuvie ) der Garnelen nicht mitwachsen kann, müssen sie sich wie alle Krebstiere regelmäßig häuten. Er wird als ganzes abgestreift, dann werden machmal die Exuvie für tote Tiere gehalten. Können aber durch ihre durchsichtige Farbe einfach von diesen unterschieden werden. Sie müssen nicht aus dem Aquarium entfernt werden, zum Teil werden diese von den Tieren selbst gefressen. Der Rest wird von den Mikroorganismen rasch abgebaut.

 

 

 

 

 

Oranger Zwergflusskrebs   Cambarellus patzcuarensis var. orange, CPO

 

 

 

 

Cambarellus patzcuarensis kommt ausschließlich im Lago de Pátzcuaro (Bundesstaat Michoacán/Mexiko) vor.Der CPO gehört mit zu den bekanntesten und beliebtesten Flusskrebsen im Aquarium. Er gehört zu der Gruppe der Zwergflusskrebse und ist somit auch für kleine Becken geeignet. Die Einrichtung sollte abwechslungsreich mit vielen Pflanzen und Verstecken erfolgen. Auf Grund der geringen Größe von maximal 4 cm lässt sich die Art auch schon in Aquarien ab 50 Liter Volumen gut pflegen. Bei abwechslungsreicher Einrichtung mit vielen Verstecken lassen sich darin 10 bis 20 erwachsene Tiere mit Nachwuchs halten. Gegenüber den anderen Zwergflusskrebsen sticht er durch die auffallende Farbe hervor. Eine Vergesellschaftung mit Harnischwelsen oder kleineren Fischen, die den Jungkrebsen nicht nachstellen, ist gut möglich. Auch mit Garnelen kann er sehr gut vergesellschaftet werden sofern man es akzeptieren kann, dass mal eine erwischt wird.Die orangene Farbe ist eine aquaristische Zuchtform. Einen Überbesatz wird es dabei nicht geben, da bei zunehmender Individuenzahl auch der Kannibalismus zunimmt. Auch das Laub von Eiche und Buche wird gefressen, dient dem Wohlergehen der Tiere und fördert die Häutung, wodurch die Tiere wachsen. Besonders gern werden lebende Artemia und Wasserflöhe gejagt und gefressen.

 


 

Zucht: Da die Art nur ungefähr 1,5 Jahre alt wird, tritt die Geschlechtsreife zwischen dem 3. und 4. Monat bei einer Größe von 15 bis 20 mm recht früh ein, was jedoch stark von der Ernährung und den Wassertemperaturen bzw. der Wasserqualität abhängt. Die Begattung erfolgt kurz nach der Häutung der Weibchen. Dabei dreht das Männchen das Weibchen auf den Rücken und übergibt mit seinen "Begattungsgriffeln" ein Spermapaket in die Nähe der weiblichen Geschlechtsöffnung.Nach einigen Tagen gibt das Weibchen dann seine Eier ab, die nach Auflösung des Spermapaketes befruchtet werden. Eier tragende Weibchen benötigen Höhlen, um sich während der 3- bis 5 wöchigen Tragzeit verstecken zu können. Dafür bieten sich auf einer Seite geschlossene Tonröhren an. Die Aufzucht der Jungkrebse kann in Gesellschaft der Alttiere erfolgen, wenn es viele Verstecke gibt und abwechslungsreich auch mit feinem Futter gefüttert wird.

 


 

 

 

 

 

Blaue Posthornschnecke   Planorbarius corneus






 

Diese Schnecken sind Zwitter und kommen in nahezu allen Gebieten der Erde vor. Bei entsprechend guten Wasserverhältnissen und guter Fütterung laichen sie regelmäßig ab. Die Zucht dieser Tiere stellt im Allgemeinen kein größeres Problem dar. Die Tiere werden bis zu 2 cm groß und können bereits in kleineren Aquarien ab 10 Liter Beckengröße gehalten werden. Das Aquarium sollte wie bei allen Schneckenarten abgedeckt sein, mögliche Schlupflöcher in der Abdeckung sollten unbedingt verschlossen werden.Sie fressen wie viele ihrer Artgenossen Algen, tote Fische und andere Wirbellose (Aas) aber auch von anderen Aquarienbewohnern übrig gebliebene Futtermittel. Es gibt mittlerweile diverse Zuchtformen bzw. Farbvarianten von Posthornschnecken. Die Vielfalt an Farbvarianten reicht von gelb, rosa, blau, braun bis weiß und natürlich Mischungen dieser Farben.

 


 

 



 

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