Mein Aquariumbesatz     ( Fische )    

 

 

 

Welse

 

Antennenwels  Ancistrus spec.

Herkunft: Südamerika, Amazonasgebiet; Größe: bis 14 cm; Erreichbares Alter: ca. 14 Jahre;  Futter: Pflanzenfresser, Algen, rohes  oder gekochtes Gemüse, Gefrier- und Flockenfutter; Beckenbereich: Bodenfisch; Geschlechtsunterschied:Männchen sind an ihren vielen fleischigen Tentakel im Kopfbereich zu erkennen; Nachzucht: Haftlaicher; Bemerkung: Erst ab einer Größe von ca. 5-6 cm kann man die Geschlechter unterscheiden.Das Männchen bekommt Antennen (Tentakeln) Auswüchse amKopfbereich.Weibchen haben dort nur eine kleine Bestachelung.Die Haltung ist nicht sehr schwierig. Es handelt sich hierbei um einen eher nachtaktiven Wels. Wichtig wie bei allen Welsarten ist eine gute Sauerstoffversorgung. Das Becken sollte ein paar abgedunkelte Bereiche haben da diese eher bevorzugt werden.Auch stellt diese Art keine besonders hohen Ansprüche an die Wasserwerte und ist daher auch für einen Anfänger durchaus zu empfehlen.Er sollte artgerecht zumindest als Pärchen gehalten werden, sonst kommt es sehr oft zu Rangeleien,  Revier wird hier stark verteidigt.


Zucht:

Natürlich braucht man ein Männchen und ein Weibchen. Dann sollte man eine Höhle haben wie zum Beispiel eineTonröhre oder eine Kokusnußschale. Der Eingang sollte nicht viel größer sein als der Antennenwels selbst und es sollte nur einen Eingang geben. Die Höhle sollte so ins Aquarium gestellt werden das sie ein bisschen von den Pflanzen umwachsen ist. So und nun kanns eigentlich schon los gehen.
Man kann bei einem Teilwasserwechsel etwas kühleres Wasser nehmen zum auffüllen des Aquariums. Das regt die Tiere zur Fortpflanzung an da sich in der Natur mit der Regenzeit das Wasser auch abkühlt und so die Welse durch ansteigende Wasserpegel zum fortpflanzen animiert. Aber bei der Zugabe von kühlerem Wasser sollte man darauf achten das die anderen Fische im Aquarium das auch vertragen.
Wenn es dann so weit ist lockt das Männchen das Weibchen in seine Höhle zur Eiablage. Das Weibchen heftet dann die Eier an die Höhlenwände. Danach vertreibt das Männchen das Weibchen und kümmert sich von nun an um die Eier und später auch um die kleinen Babys. Er fächert den Eiern ständig Frischwasser zu damit die Eier nicht verpilzen und die Jungen in den Eiern heranwachsen können. Und das Männchen bewacht  die Eier vor Fressfeinden wie seiner eigenen Art und anderen Welsen. Nach ein ca. 5 Tagen schlüpfen dann die Jungen.
Sie ernähren sich anfangs vom Dottersack und später sorgt der Welsvater dann dafür das sie Futter bekommen und zerkleinert auch die Futtertabs für die Babys. Das macht er dann so lange bis die kleinen alleine für sich sorgen können und dann auch die Höhle verlassen.

 

 

 

Welse

 

Marmorierter Panzerwels   Corydoras paleatus

Herkunft: Südamerika, Venezuela; Größe: 7 cm; Erreichbares Alter: -; Futter: Allesfresser; Beckenbereich: Unten-mitte; Geschlechtsunterschied: Bleiben kleiner als die fülligen Weibchen; Nachzucht: Haflaicher; Bemerkung: Die Panzerwelse sind die friedfertigen und meist anspruchslosen Tiere gut geeignet und wegen ihres interessanten Aussehens und Verhaltens beliebt. Wie fast alle Welsarten haben auch die Panzer- und Schwielenwelse um ihre Mäuler,Barteln die ein wesentliches Sinnesorgan der Tiere darstellen.Wie alle Welsarten haben auch Panzerwelse die Fähigkeit, selbst in absoluter Dunkelheit Futter aufzuspüren. Die Gabe von Futtertabletten sollte also bei größeren Gemeinschaftsbecken, in denen sich tagsüber auch andere Zierfische wie Salmler der Futtertabletten annehmen, auf die Dunkelstunden verlegt werden. Die Zugabe von speziellem Welsfutter ist unerlässlich, da Panzerwelse nur geringe Mengen an Mulm und abgestorbenen Pflanzen aufnehmen.

 

 

 

 

 

Lebendgebärende Zahnkarpfen

 

 

Guppy   Poecilia reticulata

Herkunft: Südamerika, Brasilien, Größe: 3-5 cm; Erreichbares Alter: ca 4 Jahre; Futter: Trockenfutter; Beckenbereich: Oben; Geschlechtsunterschied: Farbenprächtiges kleineres Männchen; Nachzucht: Lebengebärend; Bemerkung: Die Männchen der Zuchtformen werden ohne Schwanzflosse knapp 3 cm groß, die Weibchen bis über 6 cm. Die Wildformen bleiben deutlich kleiner, Männchen bis 2,5, Weibchen bis 4,5 cm.Die Männchen sind kleiner, schlanker und farbenprächtiger als die Weibchen. Außerdem haben sie ein Gonopodium, also eine zum Begattungsorgan umformte Afterflosse, die bei Jungguppymännchen bereits im Alter von vier Wochen ansatzweise zu erkennen ist. Guppys sind lebendgebärend. Sie betreiben keine Brutpflege und betrachten ihre Jungen sogar als Beute. Allerdings gilt das nicht für alle Stämme, manchmal bleiben die Jungen unbehelligt.

 

 

 

 

 

Salmler

 

Roter Neon  Paracheirodon axelrodi

Herkunft: Zuflüsse des Rio Negro und des Orinoco; Größe: ca 5 cm; Erreichbares Alter: ca 11 Jahre; Futter: Lebend-und Trockenfutter; Beckenbereich: Mitte; Geschlechtsunterschied: Weibchen fülliger; Nachzucht: Freilaicher-schwierig; Bemerkung: Die Haltung im Aquariumist für Anfänger unproblematisch, die Zucht ist sehr schwierig und nur für Erfahrene geeignet. Weniger anspruchsvoll ist der Neonsalmler.Im Gegensatz zum ähnlichen Neonsalmler sind fast alle in den Zoohandlungen anzutreffenden Tiere Wildimporte, die sehr sensibel auf die Wasserwerte reagieren.Sie sollten mit Lebend- oder Trockenfutter gefüttert werden. Im Aquarium bevorzugen die Roten Neons hauptsächlich den mittleren Beckenbereich als Schwimmraum. Die Beckenbepflanzung sollte üppig ausfallen, jedoch sollte man gleichzeitig darauf achten, dass den schwimmfreudigen Tieren noch genügend Bewegungsfreiraum zur Verfügung steht. 

 

 

 

 

 

Zahnkärpflinge 

 

Papageienplaty  Xiphophorus maculatus 

 

 

Herkunft: In fließenden Tieflandgewässern Mittelamerikas; Größe: ca.4-6 cm; Erreichbares Alter: ca.3 Jahre; Futter: Kleines Lebend- und Trockenfutter, Lebendgebärendbis; Beckenbereich:  Oben - mitte; Geschlechtsunterschied:  Männchen mit Begattungsorgan (Gonopodium) und etwas kleiner als die Weibchen; Nachzucht: Lebendgebärend; Bemerkungen: Lebhafter Gruppenfisch. Die Vermehrung klappt häufig schon im gut bepflanzten Gesellschaftsbecken. Bei entsprechend vielen Verstecken kommen immer einige Jungfische durch. Die Jungen werden lebend geborenen und können sofort feines Trockenfutter fressen.


                    

 

 

 

 

 

 

 

 

Tipps:

Einfahren eines Aquariums. Die Planungsphase ist vorbei. Ein altes Aquarianersprichwort lautet: Die größte Tugend der erfolgreichen Aquaristik ist die Geduld!

Fische aussuchen und kaufen. Sinnvoll ist es, die Einlaufphase zu nutzen und sich schon mal umzusehen, wo man seine Wunschfische kaufen wird. Am günstigsten ist das gleich morgens zur Geschäftseröffnung, denn dann sieht man das wahre "Gesicht" der Becken. Man sollte sich die Becken und die Fische in Ruhe anschauen. Schwimmen  tote Fische im Händlerbecken, Finger weg vom Kauf. In dieser Zeit kann man das Geschäft ruhig mehrmals besuchen und auch auf das Verhalten der Fische achten. Krankheiten z.B.Flossenklemmen oder weiße Punkte auf den Fischen sind kein gutes Zeichen. Durch sorgsames Beobachten der Tiere und eine umfassende Beurteilung des Ladens - Sauberkeit, Richtigkeit und Ausführlichkeit der Beratung - kann man sich durchaus einigen ärger ersparen, wenn man bemerkt, dass die Tiere sich in keinem guten Zustand befinden. Ruhig ein paar Fragen an den Händler stellen. Informationen im Vorfeld zu sammeln ist auf alle Fälle besser, als sich Fische in einem geschwächten Zustand ins Becken zu holen, die möglicherweise  Krankheiten einzuschleppen.

Transport der Fische. Wenn man die Fische gekauft hat und sie sich im Transportbeutel befinden, darauf achten das der Verkäufer nicht mit dem Mund Luft in den Beutel pustet. Damit bläst er unteranderen  Kohlendioxid in den Beutel, dieses Gas wirkt sich lähmend auf das im Nachhirn befindliche Atemzentrum der Fische aus. Der Transportbeutel sollte zudem in Zeitungspapier eingepackt sein. Das schützt vor Kälte und bedeutet auch weniger Umzugsstress für die Fische. Je dunkler es während des Transports ist, desto weniger Stress haben die Fische.

 

 

 

 

 

 

... und weitere Fische!

 

 

 

 

Salmler

 

Zitronensalmler  Hyphessobrycon pulchripinnis

   

 

 Herkunft: Südamerika: Brasilien, Amazonas; Größe:  5cm; Erreichbares Alter:  ca 4 Jahre; Futter: Flocken- und Lebendfutter;           Beckenbereich: mitte- unten; Geschlechtsunterschied: Beim Männchen ist der schwarze saum an der afterflosse kräftiger.            Nachzucht: Schwer; Bemerkungen: Schwimmfreudiger Fisch, der sich gut für das Gesellschaftsaquarium eignet. Braucht viel freien Schwimmraum und  dichte Bepflanzung, in die sich die Tiere des Nachts oder in Ruhephasen zurückziehen können. Meist halten sie sich im mittleren bis unteren Bereich auf. Das Wasser- welches eine Temperatur von 23 bis 28° C haben sollte. Gute Ernährung ist Vorraussetzung für die Entwicklung der vollen Farbpracht der Art. Ein Torfzusatz bekommt ihm gut, braucht er aber nicht notwendigerweise.

 

 

 

 

 

 

Cichliden /Buntbarsche

 

   

Südamerik. Schmetterlingsbuntbarsch    Papiliochromis ramirezi

Herkunft: Südamerika, Kolumbien; Größe: ca.7,5 cm; Erreichbares Alter: 2-3 Jahre; Futter: Allesfresser; Beckenbereich: Mitte - oben; Geschlechtsunterschied: W. sind kleiner; Nachzucht: Haftlaicher; Bemerkung: Bei den Weibchen ist der zweite Flossenstrahl der Dorsale kürzer als bei den Männchen, sie sind insgesamt kleiner und haben einen rötlichen bis violetten Bauch.Kurz vor dem Ablaichen ist das Weibchen außerdem an einer kurzen Legeröhre deutlich zu erkennen. Offenbrüter, die Eier werden auf Steinen oder in Gruben in Stückzahlen zwischen 150 - 200 abgelegt.Die Zucht des Südamerikanischen Schmetterlingsbuntbarsches ist schwierig. Ihr Erfolg ist von der Ernährung und den Wasserwerten (weiches, leicht saures Wasser) abhängig. Im Zoofachhandel sind oft Tiere aus den Großzüchtereien Südostasiens erhältlich, denen wichtige Elemente des Fortpflanzungsverhaltens verloren gingen.

 

 

Sonstige Fischfamilien

 

Zwergkugelfisch   Carinotetraodon travancoricus

Herkunft: Indien, Größe: bis 3 cm, Erreichbares Alter: ca 4 Jahre , Futter: Schnecken ( Hartschalentiere), Mückenlarven, Beckenbereich: unten, Geschlechtsunterschied: Männchen rundlicher und > als Weibchen ,Nachzucht: Auf jeden Fall sollte etwas Javamoos, und etwas Javafarn im Becken sein, denn hier werden die Eier abgelegt, Bemerkungen: Empfehlenswert ist eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr- da die Kugelfische viel fressen und deshalb benötigen sie zur Verdauung sehr viel Sauerstoff. Deshalb sollte die Fütterung am besten 1-2 Stunden vor dem Lichtausgehen erfolgen.

 

 

 

Labyrinthfische / Fadenfische

 

   

 

Zwergfadenfisch   (Colisa lalia)

 

Herkunft: Indien (Ganges, Jumna, Bramaputra), Pakistan und Bangladesch; Größe: 5 cm; Erreichbares Alter: ca 5 Jahre; Futter: Lebend-, Grün-, und Trockenfutter; Beckenbereich: oben; Geschlechtsunterschied: Männchen ist bunter gefärbt als das Weibchen; Nachzucht:  Schaumnestbauer; Bemerkungen: Dieser aus Indien stammende Fisch bevorzugt dichten Pflanzenbewuchs und ruhige Gesellschaft. Vor allem zur Zucht sollten genug bis zur Wasseroberfläche reichende Pflanzen vorhanden sein, an denen das Schaumnest befestigt werden kann.Das Männchen ist in der Regel rot-silber gemustert, wogegen die Weibchen schlichter (meist silber) gefärbt sind. Es gibt aber heute zahlreiche Zuchtformen, bei denen das nicht der Fall sein muß.An den Enden der Tastfäden (eigentlich Brustflossen) sind Sinneszellen, die den Tieren die Futtersuche stark erleichtern. Leider sind die Tiere relativ empfindlich gegenüber Parasiten und Krankheiten, vor allem, wenn sie mit falschen Fischen vergesellschaftet wurden oder das Wasser nicht in Ordnung ist. Diese friedliche und etwas scheue Art bevorzugt mittelgroße Aquarien (60 - 80 cm) mit dichter Bepflanzung, wobei ein Teil der Wasseroberfläche mit Schwimmpflanzen abgedeckt sein sollte – das gibt den Tieren ein sicheres Gefühl. Zur Fortpflanzung baut das Männchen ein Schaumnest (verwendet z.T. auch Pflanzenteile) an der Wasseroberfläche – hier ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und eine strömungsfreie Ecke an der Wasseroberfläche vorteilhaft. Nach der Eiablage verjagt das Männchen das Weibchen aus dem Nest und kümmert sich alleine um den Nachwuchs.

 

 

 

Spitzmaulkärpfling   

                    

Black Molly   Poecilia sphenops

Dalmatiner-Molly

         

Herkunft: Mexiko bis  Venezuela; Größe: M 6cm, W 10cm; Erreichbares Alter: ca. 6 Jahre; Futter: Lebend- und Trockenfutter; Beckenbereich: Mitte-oben; Geschlechtsunterschied: M. mit Gonopodium,kleiner aber größere Flossen; Nachzucht:Lebendgebärend  Tragzeit ca. 30-40 Tage; Bemerkung: Der gestreckte Körper erreicht bei männlichen Spitzmaulkärpflingen eine Gesamtlänge von vier bis sechs Zentimeter. Die Weibchen werden mit sechs bis zehn Zentimeter deutlich größer und wirken insgesamt fülliger. Der Kopf ist spitz. Die Art bildet eine Vielzahl von Lokalformen mit unterschiedlicher Farbgebung aus, daher ist eine allgemeingültige Beschreibung der Zeichnung nur sehr eingeschränkt möglich. Häufig ist eine blaugraue bis braunolive Grundfärbung. Über die Körperseiten ziehen sich mehrere Längsreihen orangefarbener Tupfen und blaugrüner glitzernder Flecken. Die Brust- und Bauflossen sind meist farblos, die Afterflosse häufig orange. Oft sind schwarze Flecken auf der Rückenflosse zu finden und nicht selten auch ein orangefarbener Saum mit schwarzer Randbegrenzung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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